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Branchenlösung · Technischer Handel

B2B-Onlineshop für Industriebedarf und C-Teile

Die CS Order Suite ist eine B2B-Shopsoftware für Händler von Industriebedarf, Schrauben, Werkzeugen und Betriebsausstattung – mit ERP-Anbindung (u. a. SAP Business One), kundenindividuellen Preisen, Barcode-Nachbestellung und OCI-Punchout. Damit wird aus dem Telefon-, Fax- und E-Mail-Bestellwesen ein digitaler Bestellkanal, der Bestellungen direkt ins ERP schreibt.

01Die Ausgangslage

Kommt Ihnen dieses Bestellwesen bekannt vor?

Im technischen Handel läuft das Tagesgeschäft oft so: Stammkunden bestellen dieselben Verbrauchsartikel immer wieder – aber jede Bestellung kommt per Telefon, Fax oder E-Mail herein und wird im Innendienst von Hand ins ERP übertragen.

Viele kleine Bestellungen, viel Abtipperei

C-Teile wie Schrauben, Bohrer oder Verbrauchsmaterial werden häufig und in kleinen Warenkörben nachbestellt. Jeder manuelle Auftrag kostet Innendienst-Zeit – und Tippfehler landen im ERP.

Konditionen stehen im ERP, nicht beim Kunden

Rabattgruppen, Netto-Preislisten und Sonderkonditionen sind im ERP sauber gepflegt – aber der Kunde sieht sie nur, wenn er anruft oder der Außendienst vorbeikommt.

Einkäufer erwarten digitale Wege

Größere Kunden fragen nach Anbindung an ihr Einkaufssystem, jüngere Besteller erwarten Verfügbarkeit und Preis online – wer das nicht bietet, macht es dem Wettbewerb leicht.

02Besonderheiten der Branche

Was den C-Teile-Handel vom übrigen Großhandel unterscheidet

C-Teile sind geringwertig, aber zahlreich: viele Positionen, kleine Warenkörbe, hohe Bestellfrequenz. Ein B2B-Shop für Schrauben, Befestigungstechnik und Betriebsbedarf muss deshalb vier Dinge besser können als ein gewöhnlicher Onlineshop.

Eine Norm, hunderte Artikel

Eine Sechskantschraube nach DIN 933 bzw. ISO 4017 gibt es in Dutzenden Gewinden und Längen, in den Festigkeitsklassen 8.8 oder 10.9, verzinkt, in A2 oder A4. Profi-Besteller kennen ihre Artikelnummer – sie wollen nicht durch Kategorien klicken. Darum zählen der schnelle Weg über die Artikelnummer, das Nachbestellen aus früheren Aufträgen und der Scan.

Verpackungseinheit statt Stückzahl

Schrauben, Muttern und Scheiben gehen in Verpackungseinheiten von 100, 200 oder 500 Stück raus, oft mit Mengenstaffeln je Abnahme. Eine verwechselte Verpackungseinheit ist im C-Teile-Handel eine der häufigsten Ursachen für Rückfragen und Retouren. Der Shop zeigt Verpackungseinheiten, Staffel- und Kundenpreise so, wie sie im ERP gepflegt sind.

Nachschub im Kanban-Regal des Kunden

C-Teile liegen beim Kunden in Behältern am Montageplatz oder im Lagerregal – meist nach dem Zwei-Behälter-Prinzip: Ist einer leer, wird nachbestellt. Mit Barcode-Etiketten an Behälter oder Regalfach wird daraus ein Scan mit Scanner App oder MDE-Handscanner – die Bestellung liegt Sekunden später als Auftrag im ERP.

Einkauf mit Freigabegrenzen

Industriekunden bestellen nicht per Zuruf: Bedarfsanforderung im SAP- oder Ariba-System, Freigabe, dann Bestellung beim gelisteten Lieferanten. Wer dort nicht als Katalog hinterlegt ist, wird bei der nächsten Lieferantenbereinigung aussortiert – deshalb gehört die OCI- bzw. cXML-Anbindung im C-Teile-Geschäft zum Pflichtprogramm.

Beispielrechnung

40 Nachbestellungen pro Tag per Telefon, Fax oder E-Mail, je 5 Minuten Erfassung inklusive Rückfrage: das sind 200 Minuten täglich – bei 220 Arbeitstagen rund 730 Stunden im Jahr, fast eine halbe Stelle im Innendienst. Bei C-Teilen kommen die Erfassungskosten eines Auftrags schnell in die Nähe seines Warenwerts.

Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein – wir rechnen sie im Demo-Gespräch gern mit Ihnen durch.

03Die Lösung

Was die CS Order Suite für den Industriebedarf mitbringt

01

ERP führt, der Shop folgt

Artikel, Bestände, Preise und Aufträge bleiben im ERP führend. Der Shop synchronisiert sich über eine Adapter-Architektur – aktuell verfügbar für SAP Business One, weitere Systeme projektbezogen über REST, OData oder Dateiaustausch.

Zur ERP-Anbindung →
02

Kundenindividuelle Preise aus dem ERP

Jeder Betrieb sieht nach dem Login seine verhandelten Konditionen, Rabattgruppen und Netto-Preislisten – ohne doppelte Pflege im Shop. Genau so, wie es im technischen Handel gelebt wird.

Zu kundenindividuellen Preisen →
03

C-Teile nachbestellen per Barcode-Scan

Ihre Kunden scannen den Barcode am Lagerregal oder Etikett – mit MDE-Handscanner oder Smartphone – und die Nachbestellung ist in Sekunden ausgelöst. Ideal für Schrauben, Werkzeuge und Verbrauchsmaterial mit fester Nachbestell-Routine.

Zur Scanner App →
04

OCI-Punchout für Ihre Großkunden

Einkaufsabteilungen binden Ihren Shop per OCI 4.0 als externen Katalog in ihr E-Procurement-System ein (SAP SRM, Ariba, Onventis) und übernehmen den Warenkorb mit ihren Nettopreisen – oft die Voraussetzung, um Industriekunden überhaupt zu halten.

Ihr Shop als Punch-Out-Katalog →
05

Neukunden geprüft freischalten

Handwerks- und Industriebetriebe registrieren sich, Sie prüfen Gewerbenachweis und Bonität und schalten frei – erst danach sind Preise sichtbar und Bestellungen möglich. Der typische B2B-Workflow, kein umgebauter Endkunden-Shop.

Zum Händlerportal →
06

Ein System, mehrere Vertriebsschienen

Getrennte Storefronts je Marke, Kundengruppe oder Land aus einer Installation – etwa ein Shop für Industriekunden mit Punchout-Zugang und einer für Handwerksbetriebe, zentral gepflegt.

Zum Multi-Mandanten-Shopsystem →
04Einführung

Vom Faxgerät zum Bestellkanal – in klaren Schritten

Ihr ERP bleibt das führende System, Ihre Konditionslogik bleibt wie sie ist – der Shop bildet beides ab.

SCHRITT 1

Demo & Anforderungen

Sortiment, Kundengruppen, Konditionslogik und ERP-Landschaft – wir klären im Live-Gespräch, was Ihr Bestellwesen braucht.

SCHRITT 2

Konzept

Wir legen Sortimente, Verpackungseinheiten und Preislogik, den Freischaltungs-Workflow und die Barcode-Etiketten für die Scan-Nachbestellung fest – abgestimmt auf Ihre Vertriebsstruktur.

SCHRITT 3

ERP-Anbindung

Der Adapter verbindet Shop und ERP: Artikel, Bestände, Konditionen und Aufträge werden synchronisiert und getestet.

SCHRITT 4

Go-Live

Ihre Kunden werden eingeladen und freigeschaltet – und bestellen ab dann digital zu ihren Konditionen, rund um die Uhr.

05Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Passt die CS Order Suite für den Schrauben- und Werkzeughandel?

Ja – sie ist für genau dieses Bestellmuster gebaut: große Sortimente, hohe Bestellfrequenz, kundenindividuelle Konditionen aus dem ERP und Stammkunden, die regelmäßig dieselben Artikel nachbestellen. Welche Anforderungen ein B2B-Shop generell erfüllen sollte, zeigt die B2B-Shop-Checkliste.

Wie bestellen Kunden C-Teile im Shop nach, ohne lange zu suchen?

Per Scan-Nachbestellung: Barcode am Regal oder Etikett scannen, Menge bestätigen, fertig – zu den Konditionen des jeweiligen Kunden. Alternativ per Schnellerfassung mit Artikelnummern oder aus früheren Bestellungen.

Können Großkunden unseren Shop an ihr Einkaufssystem anbinden?

Ja, per OCI-4.0-Punchout – der Shop wird zum externen Katalog im E-Procurement-System des Kunden (SAP SRM, Ariba, Onventis), inklusive der verhandelten Nettopreise.

Wie werden Verpackungseinheiten und Staffelpreise bei Schrauben im Shop abgebildet?

Verpackungseinheiten, Mengenstaffeln und kundenindividuelle Preise kommen aus dem ERP (z. B. SAP Business One) und werden nach dem Login je Kunde angezeigt – ohne zweite Preispflege im Shop. Welche Verpackungseinheiten je Artikel bestellbar sind, folgt Ihrem Artikelstamm.

Funktioniert die Scan-Nachbestellung mit Kanban-Behältern?

Ja, für das klassische Zwei-Behälter-Prinzip: Am Behälter oder Regalfach klebt ein Etikett mit Barcode. Ist ein Behälter leer, scannt der Kunde das Etikett mit dem Smartphone (Scanner App) oder einem MDE-Handscanner, bestätigt die Menge – und die Nachbestellung liegt mit seinen Konditionen als Auftrag im ERP.

Was passiert mit unseren telefonischen Bestellungen und dem Außendienst?

Der Shop ersetzt beides nicht, er entlastet: Routine-Nachbestellungen laufen digital ins ERP, der Innendienst tippt weniger ab, der Außendienst gewinnt Zeit für Beratung und Neugeschäft.

Im täglichen Einsatz: Die Carsystem SÜD GmbH betreibt ihren B2B-Onlineshop mit ERP-Anbindung auf Basis der CS Order Suite – Bestellungen laufen automatisch ins ERP. Zur Referenz mit Kundeninterview →

Wie sähe das mit Ihrem Sortiment aus?

In einem Demo-Gespräch zeigen wir die CS Order Suite anhand Ihrer Anforderungen – Sortiment, Konditionen, ERP-Anbindung und Scan-Nachbestellung.

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Christian Stockerl
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