OCI-SCHNITTSTELLEEN
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CS Order Suite · E-Procurement

OCI-Anbindung: Ihr Shop wird zum Punch-Out-Katalog im Einkaufssystem Ihrer Kunden

Industriekunden, Konzerne und öffentliche Auftraggeber bestellen über E-Procurement-Systeme wie SAP SRM, Ariba oder Onventis. Mit der OCI-Schnittstelle der CS Order Suite wird Ihr Shop zum OCI-Shop: Diese Kunden binden ihn per Punchout als externen Katalog ein – und bestellen bei Ihnen, ohne ihr System zu verlassen.

01Warum OCI

Ohne Katalog-Anbindung sind Sie für Konzerneinkäufer der unbequeme Lieferant.

Einkaufsabteilungen großer Abnehmer bestellen ausschließlich im eigenen System – wegen Freigaben, Budgets und Compliance. Lieferanten ohne Katalog-Anbindung bedeuten dort Doppelerfassung und werden gemieden. Mit OCI-Punchout wird Ihr Shop andockbar: Sie werden listungsfähig, ohne Katalogexporte zu pflegen.

Listungsfähig bei Großkunden

Ihr Shop erfüllt die technische Grundanforderung von Konzerneinkauf und öffentlicher Hand – ein Vertriebsargument, das Wettbewerber ohne OCI nicht haben.

Ihre Konditionen, live

Der Einkäufer sieht seine verhandelten Nettopreise und Verfügbarkeiten live aus Ihrem ERP – kein veralteter Katalogimport, keine BMEcat-Pflege, keine Preisabweichungen.

Bestellung wie gewohnt

Die Bestellung durchläuft beim Kunden Freigabe und Budgetprüfung und erreicht Sie aus seinem System – bei Ihnen läuft sie den gewohnten Weg ins ERP.

02So funktioniert es

So bestellt der Einkauf Ihres Kunden – in drei Schritten.

SCHRITT 1

Aufruf aus dem Einkaufssystem

Der Einkäufer öffnet Ihren Shop per Punchout direkt aus SAP SRM, Ariba oder Onventis – automatisch angemeldet, mit seinen Konditionen.

SCHRITT 2

Warenkorb im Shop zusammenstellen

Er nutzt Ihren Shop wie gewohnt: Suche, Verfügbarkeiten, seine Nettopreise – die Oberfläche, die Sie pflegen, unter Ihrer Marke.

SCHRITT 3

Übernahme per Klick

Alle Positionen gehen strukturiert (OCI 4.0) zurück in sein System, durchlaufen dort Freigabe und Budget – und erreichen Sie als Bestellung.

Die Freischaltung erfolgt je Kunde: Sie entscheiden, welcher Großkunde OCI-Zugang zu welchem Ihrer Shops erhält. Eine fertige Info-Seite für die Einkäufer Ihrer Kunden – inklusive der technischen Angaben für deren IT – bringt die CS Order Suite mit.

03Wo OCI gefordert wird

Wer Industriekunden beliefert, wird früher oder später nach OCI gefragt.

Die Anfrage kommt selten aus dem Vertrieb, sondern aus dem Einkauf des Kunden – oft im Rahmen einer Lieferantenbewertung oder Ausschreibung. Diese Branchen trifft es am häufigsten:

Werkzeugbau & Formenbau

Normalien, Spannmittel und Zerspanungswerkzeuge werden laufend nachbestellt. Der Einkauf des Industriekunden arbeitet mit Freigabegrenzen und will die Position direkt in SAP haben – nicht als PDF im Postfach.

Industriebedarf & C-Teile

Der klassische Punch-Out-Fall: viele kleine Positionen, geringe Werte, hohe Frequenz. Genau hier lohnt sich für den Kunden die Anbindung – und genau hier fliegen Lieferanten ohne OCI aus der Liste.

Arbeitsschutz & Betriebseinrichtung

Persönliche Schutzausrüstung wird dezentral von vielen Bestellern abgerufen. Über den Punch-Out-Katalog bestellen diese im freigegebenen Sortiment, ohne dass Ihr Innendienst Einzelanfragen abarbeitet.

Hygiene, Verpackung, Bauchemie

Bei Rahmenverträgen mit gestaffelten Konditionen zählt, dass der Einkäufer im Katalog seinen verhandelten Preis sieht. Der kommt live aus Ihrem ERP – nicht aus einer nachgepflegten Katalogdatei.

Passende Branchenseiten: B2B-Onlineshop für Industriebedarf, Hygiene- & Reinigungsbedarf, Verpackungsgroßhandel.

04Häufige Fragen

OCI-Shop, Punch-Out-Katalog, OCI 4.0 – kurz erklärt.

Was ist ein OCI-Shop?

Ein OCI-Shop ist ein B2B-Onlineshop, den Großkunden per Punch-Out aus ihrem eigenen Einkaufssystem heraus aufrufen können. Der Einkäufer klickt in SAP SRM, Ariba oder Onventis auf den Katalog des Lieferanten, landet angemeldet im Shop, stellt dort seinen Warenkorb zusammen und überträgt ihn per Klick zurück in sein System. Technisch ist ein OCI-Shop ein normaler Shop, der zusätzlich den OCI-Standard beherrscht: Er nimmt den Aufruf mit Zugangsdaten und HOOK_URL entgegen und gibt den Warenkorb strukturiert zurück.

Was ist ein Punch-Out-Katalog?

Ein Punch-Out-Katalog ist ein Lieferantenkatalog, der nicht als Datei beim Kunden liegt, sondern beim Lieferanten selbst betrieben wird. Statt einer BMEcat- oder Excel-Datei, die regelmäßig neu eingespielt und gepflegt werden muss, springt der Einkäufer in den Live-Shop des Lieferanten. Vorteil für beide Seiten: Sortiment, Preise und Verfügbarkeiten sind immer aktuell, und der Lieferant muss keine Katalogexporte je Kunde pflegen. Der Gegenbegriff ist der statische Katalog.

Wie läuft eine OCI-Anbindung ab?

In drei Schritten. Erstens legen wir im Shop einen OCI-Zugang für den jeweiligen Großkunden an; er ist mit dessen Kundenkonto und damit mit dessen Preisen verknüpft. Zweitens erhält die IT des Kunden ein Datenblatt mit Katalog-URL, Zugangsdaten und den unterstützten OCI-Feldern und hinterlegt diese in ihrem Einkaufssystem – das dauert dort in der Regel Minuten, nicht Tage. Drittens wird der Punch-Out gemeinsam getestet: Aufruf, Warenkorbübergabe, Ankunft der Bestellung im ERP. Die Freischaltung erfolgt je Kunde, Sie entscheiden also, wer OCI-Zugang bekommt.

Welche Einkaufssysteme unterstützen OCI?

OCI stammt ursprünglich von SAP und ist heute der De-facto-Standard im deutschsprachigen Einkauf. Unterstützt wird der Punch-Out unter anderem von SAP SRM und SAP ERP/S4HANA, SAP Ariba über den OCI-Adapter, Onventis, Coupa, JAGGAER, Wallmedien, Simple System und weiteren Beschaffungsplattformen. Die CS Order Suite spricht OCI 4.0 und ist damit zu allen Systemen kompatibel, die diesen Standard unterstützen.

Was ist der Unterschied zwischen OCI und EDI?

EDI überträgt fertige Belege zwischen zwei Systemen – Bestellung, Lieferschein, Rechnung – und setzt voraus, dass der Einkäufer bereits weiß, was er bestellen will. OCI setzt einen Schritt davor an: Es bringt den Einkäufer in Ihren Katalog, damit er das passende Produkt überhaupt findet und auswählt. In der Praxis ergänzen sich beide. Für den Mittelstand ist OCI meist der günstigere Einstieg, weil kein EDI-Konverter und keine Nachrichtenformate je Kunde nötig sind.

Können Shopware oder Magento OCI-Punchout?

Nicht von Haus aus. Shopware, Magento und die meisten aus dem B2C stammenden Shopsysteme kennen OCI nicht im Standard; die Anbindung erfolgt dort über Drittanbieter-Plugins oder individuelle Entwicklung und muss bei jedem größeren Update mitgezogen werden. Kritisch ist dabei weniger der Punch-Out selbst als die Rückgabe korrekter kundenindividueller Nettopreise, denn die stammen aus dem ERP. In der CS Order Suite ist OCI 4.0 Teil des Standards und arbeitet direkt auf den ERP-Preisen des jeweiligen Kunden.

Was hat Amazon Business mit OCI zu tun?

Amazon Business ist selbst ein Punch-Out-Anbieter: Einkäufer springen aus ihrem Beschaffungssystem – SAP Ariba, Coupa, Oracle oder Workday – in den Amazon-Business-Katalog und übernehmen den Warenkorb zurück in ihr System. Technisch ist das derselbe Mechanismus, den auch Ihr eigener OCI-Shop nutzt. Praktisch bedeutet es zweierlei: Der Einkauf Ihrer Kunden kennt Punch-Out bereits und erwartet ihn auch von Ihnen. Und Amazon Business belegt genau den Katalogplatz im Einkaufssystem, um den es geht – für Sie als Lieferant ist es damit weniger eine Schnittstelle als ein Wettbewerber.

Amazon Business oder eigener OCI-Katalog?

Beides schließt sich nicht aus, hat aber unterschiedliche Konsequenzen. Über Amazon Business erreichen Sie Einkäufer, die dort ohnehin bestellen – zu Amazons Bedingungen: Marktplatzgebühr je Bestellung, Wettbewerber auf derselben Produktseite, standardisierte Preislogik und eine Kundenbeziehung, die dem Marktplatz gehört. Ihr eigener Punch-Out-Katalog liegt dagegen bei Ihnen: gewachsene kundenindividuelle Nettopreise aus dem ERP, Ihr Sortiment ohne Konkurrenzangebot daneben, Ihre Rahmenverträge und keine Provision. Für erklärungsbedürftige Artikel, Kundenpreise und Rahmenverträge ist der eigene OCI-Katalog in der Regel der belastbarere Kanal; Amazon Business eignet sich eher für standardisierte C-Teile ohne individuelle Konditionen.

Für welche Branchen lohnt sich eine OCI-Anbindung?

Überall dort, wo wiederkehrender indirekter Bedarf an Industriekunden geliefert wird: Werkzeugbau und Formenbau, Industriebedarf und C-Teile, Arbeitsschutz, Betriebseinrichtung, Hygiene- und Reinigungsbedarf sowie Verpackung. Gemeinsames Merkmal ist ein Einkauf mit Freigabe- und Budgetprozessen, der ausschließlich im eigenen System bestellt. Wer dort keinen Punch-Out-Katalog anbietet, wird als Lieferant seltener gelistet – unabhängig von Preis und Sortiment.

Was kostet eine OCI-Anbindung?

In der CS Order Suite ist die OCI-Schnittstelle Teil der Software, es fällt also keine gesonderte Lizenz je Schnittstelle an. Aufwand entsteht bei der Einrichtung je Großkunde – Zugang anlegen, Datenblatt für dessen IT bereitstellen, gemeinsamer Test – und bewegt sich üblicherweise im Bereich weniger Stunden. Teuer wird OCI erfahrungsgemäß nur dort, wo es als Individualentwicklung auf ein Shopsystem aufgesetzt wird, das den Standard nicht mitbringt.

05Technische Eckdaten

Für die IT Ihrer Kunden: Standard statt Sonderweg.

Die Anbindung folgt dem etablierten OCI-4.0-Standard – die IT Ihres Kunden hinterlegt Katalog-URL und Zugangsdaten, der Aufwand liegt bei wenigen Minuten.

STANDARD

OCI 4.0 (Punchout), Aufruf per GET oder POST. Kompatibel mit SAP SRM/ERP, Ariba (OCI-Adapter), Onventis und weiteren OCI-fähigen Systemen.

AUFRUF

Katalog-URL je Shop/Mandant (/oci/login) mit USERNAME, PASSWORD, HOOK_URL, optional RETURNTARGET.

RÜCKGABE JE POSITION

Artikelnummer (NEW_ITEM-VENDORMAT), EAN, Bezeichnung, Menge, ISO-Mengeneinheit, Nettopreis in EUR, Langtext – strukturiert und vollständig.

Großkunden per OCI anbinden?

Im Demo-Gespräch zeigen wir den Punchout-Ablauf live – vom Aufruf aus dem Einkaufssystem bis zur übernommenen Bestellung in SAP Business One.

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Christian Stockerl
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Christian Stockerl
Geschäftsführer
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