Schnittstellen: Ihren B2B-Shop mit ERP, Einkauf und Automatisierung verbinden
Ein B2B-Shop ist nur so gut wie seine Anbindung. Die CS Order Suite ist deshalb nicht als geschlossenes System gebaut, sondern als Schicht, die sich an vorhandene Systeme andockt – mit einem fertigen Adapter für SAP Business One, OCI-Punchout für den Konzerneinkauf und einem projektbezogenen Weg für alles Weitere.
Das führende System bleibt, wo es ist.
Die CS Order Suite spricht nicht direkt mit Ihrem ERP, sondern über einen Adapter – eine klar abgegrenzte Schicht je System. Das hat einen praktischen Grund: Stammdaten, Preise und Aufträge bleiben im ERP führend, und ein Update auf einer Seite bricht nicht die andere. Neue Systeme kommen als zusätzlicher Adapter dazu, nicht als Umbau des Shops.
Welche ERP-Systeme lassen sich anbinden?
Für SAP Business One steht ein fertiger Adapter bereit. Darüber hinaus ist die entscheidende Frage nicht der Name des Systems, sondern ob es eine erreichbare Schnittstelle hat. Diese Wege sind üblich – von unkompliziert bis aufwendig:
Welcher Weg der richtige ist, entscheidet sich am konkreten System. Die Grundlagen dazu erklärt der Wissensartikel zur ERP-Shop-Schnittstelle; die Details der bestehenden Anbindung stehen auf der Seite zur ERP-Anbindung.
Die zweite Schnittstelle zeigt nicht ins ERP, sondern zum Einkauf Ihrer Kunden.
Große Abnehmer bestellen ausschließlich aus ihrem eigenen Einkaufssystem – wegen Freigaben, Budgets und Compliance. Über OCI 4.0 binden diese Kunden Ihren Shop als externen Katalog ein, etwa in SAP SRM, Ariba oder Onventis. Der Einkäufer sieht seine Nettopreise live aus Ihrem ERP, bestellt wie gewohnt, und die Bestellung erreicht Sie auf dem normalen Weg. Ohne diese Anbindung sind Sie für den Konzerneinkauf der Lieferant, der Doppelerfassung verursacht.
OCI-Schnittstelle im Detail →Die REST-Schnittstelle der CS Order Suite.
Die CS Order Suite ist auf Laravel-Basis API-orientiert aufgebaut – die Anbindungen greifen auf dieselben Schnittstellen zu wie die Anwendung selbst. Für ein Integrationsprojekt stellen wir die passenden Endpunkte samt Zugangsdaten bereit, abgestimmt auf den Anwendungsfall und getrennt je Mandant. Eine offen zugängliche Self-Service-API mit öffentlicher Dokumentation ist derzeit nicht Teil des Standards.
Anbindung an n8n, Make und Zapier
Automatisierungsplattformen sprechen HTTP-Schnittstellen direkt an – ein eigener Connector ist dafür nicht erforderlich. Damit lassen sich die Abläufe rund um den Shop abbilden, die kein ERP übernimmt. Wir richten die Verbindung im Projekt ein und stellen die nötigen Endpunkte und Zugangsdaten bereit. Ein fertiger, veröffentlichter Connector für diese Plattformen gehört derzeit nicht zum Lieferumfang.
Vier Angaben, und der Aufwand lässt sich einordnen.
Pauschale Aufwandsangaben zu Schnittstellen sind unseriös – der Unterschied zwischen einem System mit sauberer REST-Schnittstelle und einem gewachsenen Altsystem ist erheblich. Mit diesen vier Punkten lässt sich die Richtung meist schon im ersten Gespräch benennen:
- Welches System, welche Version? ERP oder Warenwirtschaft, mit Versionsstand – ältere Stände haben oft andere Schnittstellen.
- Gibt es eine dokumentierte Schnittstelle? REST, OData, SOAP oder ein SDK – und liegt die Dokumentation vor?
- Welche Daten sollen synchron laufen? Artikel und Bestände sind der Standardfall; kundenindividuelle Preise, Auftragsrückschreibung und Belege kommen je nach Ziel dazu.
- Wo läuft das System? Aus dem Internet erreichbar oder im eigenen Netz – das entscheidet über den Zugangsweg, nicht über die Machbarkeit.
Welches System soll angebunden werden?
Nennen Sie uns Ihr ERP – im Gespräch klären wir, welcher Weg in Frage kommt und was er bedeutet. Auch dann, wenn die Antwort lautet: aufwendiger als gedacht.
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CS Management & IT-Beratung GmbH