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So sieht ein digitaler Bestellprozess mit 30.000 Bestellungen aus

Über das Händlerportal eines Fachgroßhändlers – im produktiven Einsatz auf Basis der CS Order Suite – sind rund 30.000 Bestellungen gelaufen. Keine davon wurde am Telefon entgegengenommen, keine aus einer Mail abgetippt, keine vom Fax übertragen.

Dieser Beitrag zeigt den Bestellweg Schritt für Schritt – und welche Handgriffe im Innen- und Außendienst dabei ersatzlos verschwinden.

01Der Bestellweg

Vom leeren Regal bis zum Auftrag im ERP

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Bestellwesen: Die Bestellung wird genau einmal erfasst – vom Kunden selbst, dort, wo der Bedarf entsteht. Danach fasst sie kein Mensch mehr an.

SCHRITT 01
Bedarf erkannt

Am leeren Regal, im Lager, auf der Baustelle: Der Kunde scannt den Barcode – mit der Scanner App auf dem Smartphone oder per MDE-Handscanner – oder meldet sich im Händlerportal an.

SCHRITT 02
Artikel & Preis stehen fest

Der Artikel ist eindeutig erkannt, die Verpackungseinheit klar – und der Preis sind die im ERP hinterlegten Konditionen genau dieses Kunden. Keine Preisliste, keine Nachfrage.

SCHRITT 03
Bestellen oder anfragen

Menge bestätigen, absenden – verbindliche Bestellung oder unverbindliche Anfrage, mit einem Klick. Auch der Außendienst kann direkt im Namen des Kunden bestellen.

SCHRITT 04
Auftrag im ERP

Die Bestellung läuft automatisch als Auftrag ins ERP – über die Adapter-Architektur, aktuell verfügbar für SAP Business One. Beleg und Bestätigung entstehen ohne Zutun.

SCHRITT 05
Die nächste Bestellung

Frühere Bestellungen und Vorlagen machen die Wiederbestellung noch kürzer. So entsteht Routine – und aus Routine werden zehntausende Bestellungen ohne einen einzigen Anruf.

02Innendienst

Welche Arbeit verschwindet im Innendienst?

Der Innendienst verliert keine Aufgaben, die jemand vermisst. Es verschwindet genau die Arbeit, die niemand gern macht – und die trotzdem jeden Tag Stunden frisst.

Erfassung

Bestellungen abtippen

Telefonate entgegennehmen, Mails und Faxe in Aufträge übertragen – der größte Einzelposten fällt komplett weg, weil der Auftrag direkt im ERP entsteht.

Rückfragen

Klärungsschleifen

„Welche Artikelnummer meinten Sie?“, „Flasche oder Karton?“ – entfällt, weil der Kunde am eindeutig erkannten Artikel bestellt statt am Zuruf.

Auskünfte

Preis- und Statusanfragen

„Was kostet das bei uns?“ und „Ist meine Bestellung angekommen?“ beantwortet das Portal: Der Kunde sieht seine Konditionen und bekommt seine Bestätigung automatisch.

Preislisten

Listen exportieren und mailen

Keine PDF- und Excel-Preislisten mehr, die schon beim Versand veralten – die Konditionen kommen live aus dem ERP und sind immer aktuell.

03Außendienst

Und was verschwindet im Außendienst?

Der Außendienst wird nicht ersetzt – er wird vom Bestellboten befreit. Der persönliche Draht bleibt; die Zettelwirtschaft drumherum geht.

Bestellblock

Bestellungen einsammeln

Besuche, die sich um Bestandsaufnahme und Bestellzettel drehen, entfallen – die Routine-Nachbestellung läuft per Scan, ohne dass jemand vorbeikommen muss.

Nacharbeit

Der Abend am Laptop

Gesammelte Bestellungen abends durchgeben oder abtippen entfällt: Was der Außendienst erfasst, erfasst er direkt im System – im Namen des Kunden, aus dessen Perspektive.

Ordner

Der Preislisten-Ordner

Ausgedruckte Listen und handschriftliche Sonderkonditionen im Kofferraum haben ausgedient – die gültigen Konditionen jedes Kunden stehen im System.

Was stattdessen entsteht

Die gewonnene Zeit fließt dorthin, wo der Außendienst unschlagbar ist: Beratung, Sortimentserweiterung, Neukunden. Wer nicht mehr Bestellungen einsammelt, kann verkaufen – und der Innendienst kümmert sich um die Fälle, die wirklich einen Menschen brauchen.

04Die Rechnung

Was 30.000 Bestellungen ohne Abtippen bedeuten

Machen Sie die Überschlagsrechnung für Ihren eigenen Betrieb: Setzen Sie für eine telefonische Bestellung nur fünf Minuten an – entgegennehmen, abtippen, bestätigen. Bei 30.000 Bestellungen sind das 2.500 Stunden reine Erfassungsarbeit, rund anderthalb Vollzeit-Arbeitsjahre. Rückfragen, Zahlendreher und deren Korrekturen kommen noch obendrauf.

Genau diese Arbeit taucht in einem digitalen Bestellprozess gar nicht erst auf. Sie wird nicht beschleunigt, nicht ausgelagert – sie entsteht nicht.

Der beschriebene Prozess läuft auf der CS Order Suite, der mandantenfähigen B2B-Shopsoftware der CS GmbH: Scanner App und Scan-Nachbestellung, kundenindividuelle Preise aus dem ERP und ERP-Anbindung (aktuell verfügbar für SAP Business One) sind Teil des Standards.

Den Bestellprozess live sehen?

Im Demo-Gespräch zeigen wir den Weg vom Scan bis zum Auftrag in SAP Business One – gern mit Ihren Artikeln und Ihren Kundengruppen als Beispiel.

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Christian Stockerl
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